Sangha

 

SANGHA - die Gemeinschaft derer, die auf dem Weg sind...

Die Gemeinschaft der Schüler spielt für die Transformation der Persönlichkeit eine herausragende Rolle, denn die Sangha ist im Prozess der Entwicklung jedes Einzelnen Pate und Zeuge zugleich.
Die Community schreibt über sich selbst:
*Auf dem Weg zurück nach Hause intensiviert sich unser Gefühl von Frieden mit uns selbst und Frieden mit anderen. Jeder geht diesen Weg zwar selbst, aber nicht allein. Wir gehen ihn gemeinsam mit Menschen, die Verständnis zeigen und Vertrauen in unsere Entwicklungsfähigkeiten haben. Diese Gemeinschaft nennen wir SANGHA, sie stützt, stärkt, nährt und trägt.*

Dreimal jährlich treffen Schüler aus allen Regionen zusammen, um die Gemeinschaft zu pflegen und zu vertiefen. Auf den Winter- und Sommerretreats werden Freundschaften erneuert und neue Wegbegleiter gefunden.

Unter der südlichen Sonne der  Sommerschule fällt es jedoch ganz besonders leicht, das Herz zu öffnen und die Liebe einer Gemeinschaft zu erfahren und weiterzugeben.
Durch das Jahr hindurch finden regelmäßige regionale Treffen in den sogenannten Dojos statt, in denen gemeinsam meditiert, praktiziert und trainiert wird.

Die humorvolle Offenheit und Klarheit im Umgang miteinander wird von Außenstehenden manchmal als ‚mangelndes Mitgefühl’ missinterpretiert. Sie sind jedoch nichts anderes als geschickte Mittel, die eingeborenen kostbaren Qualitäten aus dem Anderen ‚herauszulieben’. Dazu braucht es kein gegenseitiges ‚Wundenlecken’ und kein Bestärken der selbstbezüglichen Imprints.
Stattdessen hilft die Unterstützung eines Paten, der die Sicht der ‚Landkarte’ bereits entwickelt hat und sich nicht scheut, den gerade abwesenden Geist des andern aufzuwecken.

Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für das eigene kleine Ich, sondern auch für den Anderen, dazu braucht es die Schärfe und den Mut eines Pfeils, der aus dem Bogen eines großen Herzens herausfliegt.